Die Auswahl des richtigen FreeBites

Inhalt:

1. Die Art

2. Die Füllung

2. Die Form

3. Setangebote

1. Die Art

Gemeinsam decken die FreeBite Therapie- und Ruhekissen ein sehr breites Spektrum ab.  Therapiekissen sind für einige CMD-Patienten gewöhnungsbedürftiger, haben aber auch das Potential, einen größeren therapeutischen Effekt zu erzielen. Jedoch wird die Keilform der FreeBite Therapiekissen in den Fällen nicht benötigt, in denen gar keine Kompression der Kiefergelenke vorliegt. 

Zum Testen richtet man sich gerade auf, verdreht dabei nicht den Kopf oder Körper und blickt geradeaus. Nun öffnet man den Mund ein paar Male weit und lässt den Unterkiefer dann schweben. Während man ihn nun ganz sachte schließt, achtet man auf die erste Berührung, die sich zwischen oberen und unteren Zähnen einstellt. Finden die hinteren Backenzähne Kontakt, ohne dass man nachdrücken muss, so sind die Kiefergelenke wahrscheinlich nicht sehr komprimiert und man kann einen FreeBite comfort wählen. Kommt man hingegen weiter vorn auf, vielleicht gar auf den Schneidezähnen, so dürften die Kiefergelenke komprimiert sein und man wählt am besten einen FreeBite air medium. Sollte sich dieser dann als zu niedrig erweisen, so kann man einen FreeBite high oder ultrahigh versuchen. Scheint er hingegen zu hoch, so kann man auf einen FreeBite low wechseln.

Jedoch muss man sich bei den FreeBite Therapiekissen oft etwas Zeit zur Eingewöhnung lassen. Möchte man das nicht tun, so kann man auch mit einem FreeBite comfort in die FreeBite Therapie einsteigen.

2. Die Füllung

Klassische Bisskissen kennt man nur mit einer Füllung: Flüssigkeit. Das liegt daran, dass sich einfache Folienkonstruktionen kaum anders herstellen lassen. Beim FreeBite ist die Hülle hingegen ein Formteil mit einer gewissen Eigenstabilität, sodass sie ohne Flüssigkeit nicht in sich zusammenfällt – erstmals ist so nun auch eine Luftfüllung möglich.

Ein flüssigkeitsgefülltes Bisskissen gibt nach, bis sich die Hülle an die Zähne angeformt hat. Danach lässt sich die Flüssigkeit nicht mehr komprimieren. Anders bei Luft: Sie ist auch danach noch nachgiebig! Das resultiert in einem größeren Federweg, der zum Bewegen und Spielen anregt und besonders auch diversen CMD-Übungen entgegenkommt.

In den meisten Fällen empfehlen wir den FreeBite air, denn die Vorzüge der Luftfüllung haben uns überzeugt. Der FreeBite gel wird meist aus dem einfachen Grund gewählt, dass man nie zuvor von einer Luftfüllung gehört hat. 

 
 

3. Die Form der Therapiekissen

FreeBite Therapiekissen gibt es in vier unterschiedlichen Höhen: low, medium, high und ultrahigh. Der FreeBite medium weist nur eine leichte Keilform auf, der FreeBite ultrahigh hingegen eine ausgeprägtere bei einer deutlich größeren Höhe. Aus diesen beiden Grundformen wird durch eine Umformung jeweils eine niedrigere Variante abgeleitet: Aus dem FreeBite medium die Variante low und aus dem ultrahigh die Variante high. Diese Varianten sind jeweils auch an der etwas konkav gewölbten Oberfläche erkennbar, welche ihnen auch andere Eigenschaften im Mund verleiht.

Der FreeBite low mit Luftfüllung kann mit einem kräftigen Biss weit genug zusammengedrückt werden, dass sich die Hüllen berühren. Durch seine Eigenelastizität entfaltet er dennoch seine Wirkung als das niedrigste Therapiekissen. Da sich die Flüssigkeitsfüllung nicht komprimieren lässt, fühlt sich ein FreeBite gel bei gleicher Höhe im Mund womöglich etwas höher an, als ein FreeBite air.

Die FreeBites high und ultrahigh erzeugen ein weicheres Bissgefühl mit einem großen Federweg, sind aber herstellungsbedingt nicht ganz so stark belastbar wie die Höhen low und medium, sodass man sie nicht maximalen Bisskräften aussetzen sollte.

Die Hülle der FreeBites beißt sich etwas ein, ähnlich, wie sich ein neuer Schuh einläuft. Das liegt daran, dass sich die Zähne im Lauf der Zeit etwas in die Hülle einformen und diese im Bereich der Kontaktstellen elastischer wird.

Zu Anfang ist es durchaus normal, wenn man ein gewisses Bedürfnis verspürt, mit den Zähnen auf den FreeBite zu pressen. Das liegt an der starken Stimulation, die der FreeBite ausübt, die anfänglich manchmal als Fremdkörpergefühl, seltener sogar als ermüdend empfunden wird. Deswegen raten wir vor allem anfangs dazu, leicht auf dem FreeBite zu kauen, den Unterkiefer in lockerer Bewegung zu halten und erst schrittweise die Tragezeiten langsam auszudehnen. Sollte sich das Bedürfnis, mit den Zähnen auf den FreeBite zu pressen, dennoch nicht nach ein paar Tagen gelegt haben, so ist es meist besser, auf eine niedrigere Höhe umzusteigen.


Die Form der FreeBite Therapiekissen ist dafür konzipiert, die hinteren Backenzähnen optimal abzustützen, um Kiefergelenke zu entlasten. Fehlen die Backenzähne, so ist die Wirkung von Bisskissen  generell eingeschränkt!

FreeBite medium vs. ultra high

4. Vergünstigte Sets

Viele Anwender verwenden mehr als einen FreeBite, z. B. eine niedrigere Höhe für längere Tragezeiten und eine höhere für CMD-Übungen. Gelegentlich gibt es hierfür auch Set-Angebote mit deutlichen Vergünstigungen!



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